Wie lange dauert es, bis die Eisenspeicher wieder voll sind?

Wenn der Körper zu wenig Eisen hat, kann das auf Dauer zu Müdigkeit, Leistungsabfall oder sogar einem Eisenmangel führen. Wer unter solchen Beschwerden leidet, bekommt oft Eisentabletten verschrieben. Doch wie lange es dauert, bis die körpereigenen Eisenspeicher wieder gefüllt sind, hängt von mehreren Faktoren ab – etwa vom Schweregrad des Mangels, der individuellen Verfassung und der Art der Einnahme.

Die ersten Besserungen spürt man oft schon nach wenigen Tagen. Das liegt daran, dass der Körper mit der Produktion neuen Blutfarbstoffs startet, sobald ausreichend Eisen zur Verfügung steht. Doch das bedeutet noch nicht, dass die Speicher bereits voll sind. Tatsächlich kann es je nach Situation zwischen zwei Wochen und mehreren Monaten dauern, bis die Vorräte im Körper wieder auf einem stabilen Level sind.

Wichtig ist daher eine ärztliche Nachkontrolle. Ungefähr 6 bis 8 Wochen nach der letzten Einnahme von Eisenpräparaten sollte ein Blutbild gemacht werden. So kann der Arzt sicherstellen, dass der Hämoglobinwert und die Speicherwerte wie Ferritin wieder im Normbereich liegen. Ohne Kontrolle besteht die Gefahr, dass die Behandlung zu früh abgebrochen wird – oder länger fortgesetzt wird, als nötig.

Zudem spielt die richtige Einnahme eine große Rolle: Am besten nimmt man Eisentabletten morgens vor dem Frühstück ein, zusammen mit etwas Vitamin C – etwa einem Glas Orangensaft –, um die Aufnahme zu verbessern. Milchprodukte oder Tee sollten dagegen vermieden werden, da sie das Eisen hemmen können.

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