Sollte man während der Periode mehr trinken?
Ja, es kann hilfreich sein, während der Periode etwas mehr Wasser zu trinken – allerdings nicht unbedingt aus Gründen, die viele vermuten. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von etwa 1,5 bis 2 Litern pro Tag ist grundsätzlich sinnvoll, unabhängig vom Zyklus. Doch gerade in den Tagen der Menstruation kann dieser Wert Unterstützung bringen, besonders bei Beschwerden wie Bauchkrämpfen, Wassereinlagerungen oder Stimmungsschwankungen.
Viele Frauen bemerken, dass sie in dieser Zeit stärker anschwellen – das liegt an hormonbedingten Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Gegenintuitiv, aber wahr: Wer ausreichend trinkt, hilft dem Körper, diese überschüssige Flüssigkeit besser auszuschwemmen. Wer hingegen zu wenig Wasser zu sich nimmt, zwingt den Körper quasi dazu, Flüssigkeit einzusparen – was die Schwellungen verstärken kann.
Besonders empfehlenswert sind ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees**, etwa mit Kamille oder Pfefferminze. Sie wirken beruhigend auf den Darm und können Krämpfe lindern. Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola sollten dagegen eher gemieden werden, da sie die Stimmungsschwankungen verschärfen und die Flüssigkeitsbilanz beeinträchtigen können.
Zusätzlich zur Flüssigkeitszufuhr spielt natürlich auch die Ernährung eine Rolle. Salzreiche Speisen fördern Wassereinlagerungen, während viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte entlastend wirken können. Am Ende kommt es auf die individuelle Wahrnehmung an: Wer merkt, dass mehr Trinken ihm guttut, sollte seinem Körper einfach folgen.
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