Was ist eine Limit Order und wie funktioniert sie?

Wer an der Börse Wertpapiere kauft oder verkauft, möchte die Kontrolle über seine Ein- und Ausstiegspreise behalten. Hier kommt die Limit Order ins Spiel. Anders als bei einer klassischen Markt-Order wird der Auftrag nicht sofort zum aktuell nächstbesten Preis ausgeführt, sondern an klare preisliche Bedingungen geknüpft.

Bei einer Buy Limit Order legen Anleger einen spezifischen Höchstpreis fest. Die Order wird erst dann ausgeführt, wenn der Marktpreis diesen Wert erreicht oder unterschreitet. Damit schützt man sich davor, in hochvolatilen Phase zu viel zu bezahlen, da die persönliche maximale Zahlungsbereitschaft strikt eingehalten wird.

Das Pendant dazu bildet die Sell Limit Order. Hierbei definiert der Verkäufer einen Mindestpreis, der beim Verkauf keinesfalls unterschritten werden darf. Das hilft Investoren dabei, geplante Kursgewinne automatisch zu realisieren und Positionen nicht unter Wert abzugeben.

Der große Vorteil dieser Auftragsarten liegt in der Disziplin und Automatisierung: Nach der Platzierung überwacht das System den Markt selbstständig. Der Trade wird exakt dann abgewickelt, wenn die eigenen Preisvorstellungen erfüllt sind.

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