Warum Schwangere besser nicht auf dem Rücken schlafen sollten

Während der Schwangerschaft verändert sich der Körper schrittweise – und mit ihm auch die bequemste Schlafposition. Viele Frauen fragen sich: Warum eigentlich nicht auf dem Rücken schlafen? Die Antwort liegt im zunehmenden Gewicht des Bauches.

In den späteren Monaten der Schwangerschaft kann das Gewicht der Gebärmutter auf wichtige Blutgefäße drücken, vor allem auf die untere Hohlvene, die hinter der Wirbelsäule verläuft. Diese Vene transportiert das venöse Blut vom Körper zurück zum Herzen. Liegt eine Schwangere auf dem Rücken, kann der Druck des Bauches diese Vene verengen oder sogar teilweise zusammendrücken. Das führt dazu, dass weniger Blut zirkuliert – ein Zustand, der nicht nur zu Schwindel oder Unwohlsein führen kann, sondern auch die Sauerstoffversorgung von Mutter und Kind beeinträchtigen könnte.

Deshalb empfehlen Hebammen und Ärzte meist, sich in Seitenlage hinzulegen, besonders in der zweiten und dritten Trimester. Meist ist die linke Seite die Empfohlene, da sie die Durchblutung der Niere und die Nährstoffzufuhr zur Plazenta verbessern kann. Kuschelkissen oder Schwangerschaftskissen helfen dabei, die Position bequem zu halten.

Es geht nicht darum, jede Rückenlage zu vermeiden – manchmal dreht man sich im Schlaf unbewusst um. Aber bewusst sollte man darauf achten, vor allem beim Einschlafen, möglichst auf der Seite zu liegen. Der Körper dankt es – und das Baby ebenso.

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