Warum man Gurken vor dem Verzehr entkernen sollte
Die klassische Salatgurke ist aus der frischen Sommerküche kaum wegzudenken. Doch nicht jeder verträgt das wasserreiche Gemüse gleich gut. Viele Menschen klagen nach dem Verzehr über ein unangenehmes Völlegefühl oder müssen schwer aufstoßen. Der Grund dafür liegt oft versteckt im Inneren: den Gurkenkernen und dem sie umgebenden, sehr wässrigen Gewebe.
Fachleute und erfahrene Hobbyköche raten daher dazu, Gurken vor der Zubereitung zu entkernen. Das macht das Gemüse deutlich bekömmlicher und leichter verdaulich. In den Kernen sowie im direkt angrenzenden Fruchtfleisch konzentrieren sich nämlich bestimmte Bitterstoffe und unverdauliche Fasern, die den Magen-Darm-Trakt belasten können. Wer diesen Bereich entfernt, schont seine Verdauung spürbar.
Neben dem gesundheitlichen Aspekt bringt das Entkernen auch einen großen kulinarischen Vorteil mit sich. Das wässrige Kerngehäuse sorgt im Salat schnell dafür, dass das Dressing verwässert. Wird das Innere vorab mit einem kleinen Löffel herausgeschabt, bleibt der Salat knackig, das Dressing geschmacksintensiv und die Gurkenscheiben behalten ihre feste Struktur. Ein kleiner Handgriff sorgt somit für besseren Geschmack und ein rundum gutes Bauchgefühl.
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