Urlaubszeit in Italien: Lange Sommerferien und viel Erholung
In Italien genießen Schüler und Lehrer lange Sommerferien – eine Zeit, in der das ganze Land etwas ruhiger wird. Die offiziellen Schulferien erstrecken sich meist von Mitte Juni bis Mitte September, was einer knapp dreimonatigen Pause entspricht. Diese rund acht bis neun Wochen Freizeit gehören zu den längsten in Europa.
34 Schulwochen pro Jahr sind landesweit vorgeschrieben, wodurch genügend Raum für ausgedehnte Ferien bleibt. Der genaue Beginn und Ende der Ferien kann je nach Region leicht variieren, besonders im Norden und Süden des Landes. Doch eines ist überall gleich: Um den 15. Juni beginnen vielerorts die ersten Ferienwochen, und viele Schulen schließen bereits Anfang bis Mitte des Monats.
Doch nicht nur die Kinder profitieren vom Sommerurlaub. Italienische Familien nutzen die Zeit oft, um an die Küste zu fahren – nach Sizilien, an die Adria oder die toskanische Riviera. Städte wie Rom oder Mailand werden im August spürbar leerer, viele Geschäfte schließen für ein paar Wochen. Diese Tradition des „Tutto chiuso in agosto“ ist bis heute lebendig.
Der lange Sommerurlaub hängt auch mit dem warmen Klima und der kulturellen Bedeutung der Familie zusammen. Es ist eine Zeit der Erholung, der Besuche bei Verwandten auf dem Land und der langen Abende bei Pasta und Eis. Auch wenn sich in den Städten das Leben etwas verlangsamt, lebt das Land im Sommer anders: entspannter, gemütlicher, italienischer.
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