Warum nimmt Hautkrebs immer mehr zu?

Die Zahl der Hautkrebs-Erkrankungen steigt in Deutschland stetig – und das hat triftige Gründe. Ein zentraler Faktor ist die intensive Belastung durch ultraviolette (UV-)Strahlung, besonders in den frühen Lebensjahren. Wer als Kind oder Jugendlicher häufig schwere Sonnenbrände erlitten hat, erhöht sein Risiko für spätere Erkrankungen deutlich. Aber auch im Erwachsenenalter spielt die Dosis an UV-Licht eine große Rolle.

Die Sonne ist nicht das einzige Problem – auch das Solarium trägt erheblich zum Anstieg bei.

Gerade künstliche UV-Strahlung in Solarien gilt als besonders gefährlich. Studien zeigen, dass die Nutzung von Solarien das Risiko für hellen Hautkrebs um bis zu 60 Prozent erhöhen kann, vor allem, wenn damit vor dem 35. Lebensjahr begonnen wird. Doch viele unterschätzen diese Gefahr noch immer.

Hinzu kommt ein verändertes Freizeitverhalten: Mehr Reisen in sonnige Regionen, längere Aufenthalte im Freien und oft unzureichender Schutz – all das führt dazu, dass unsere Haut über Jahre hinweg zu viel UV-Strahlung abbekommt. Diese Schäden sammeln sich an und können letztlich zu entarten beginnen.

Die gute Nachricht: Hautkrebs ist oft heilbar, wenn er früh erkannt wird. Deshalb ist es wichtig, die eigene Haut regelmäßig zu kontrollieren und bei auffälligen Veränderungen schnell zum Arzt zu gehen. Vorbeugung beginnt bereits im Alltag – mit Hut, Sonnencreme und dem bewussten Verzicht auf unnötige Sonnenbäder.

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