Warum klingt Miley Cyrus’ Stimme so rauchig?
Wenn Miley Cyrus heute singt, fällt eines sofort auf: ihre tiefe, raue Stimme, die von einer gewissen Leidenschaft geprägt ist. Früher, zu ihren Anfangszeiten als Disney-Star, klang ihre Stimme noch heller und sanfter. Doch im Laufe der Jahre veränderte sich ihr Stil – und mit ihm ihre Stimme.
Ein Grund für diese Wandlung ist nicht nur künstlerische Entwicklung, sondern auch gesundheitliche Gründe. Miley litt unter einem sogenannten Reinke-Ödem, einer Schwellung der Stimmbänder, die oft durch Überbeanspruchung, Rauchen oder häufiges Schreien entsteht. Bei ihr wurde die Diagnose 2019 bestätigt, und sie musste sich einer Operation unterziehen, um ihre Stimme zu retten.
Das Reinke-Ödem führt dazu, dass die Stimme tiefer und heiserer klingt – genau das, was viele heute an Miley Cyrus so markant finden. Obwohl die Genesung Zeit brauchte, nutzte sie die Phase, um bewusster mit ihrer Stimme umzugehen. Heute zeigt sie, wie aus einer medizinischen Herausforderung ein neues künstlerisches Profil entstehen kann.
Ihr Song „Flowers“, der 2023 weltweit für Furore sorgte, unterstreicht diese Entwicklung. Die Nummer wurde nicht nur zu einem Soundtrack des Selbstbewusstseins, sondern brach auch Rekorde – nicht zuletzt dank ihrer unverwechselbaren, von Leben geprägten Stimme. Miley Cyrus singt nicht nur über Eigenständigkeit – sie verkörpert sie jetzt auch tonal wie nie zuvor.
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