Was gibt man dem Pfarrer nach einer Beerdigung?
Nach einem Todesfall stehen die Hinterbliebenen vor vielen organisatorischen Fragen. Eine davon betrifft die Entlohnung der Personen, die die Trauerfeier gestalten. Die Frage, was man dem Pfarrer oder Redner nach der Beerdigung gibt, hängt vor allem davon ab, ob es sich um eine kirchliche oder eine freie Zeremonie handelt.
Bei einer klassischen kirchlichen Bestattung ist der Dienst des Pfarrers oder der Pfarrerin in der Regel kostenlos, da diese Kosten durch die Kirchensteuer abgedeckt sind. Dennoch ist es ein schöner Brauch, der Kirchengemeinde eine Spende zukommen zu lassen oder dem Pfarrer ein persönliches Dankeschön, wie eine Karte, zu überreichen. Auch für die Ministranten wird oft ein kleines Bargeld-Trinkgeld bereitgehalten.
Entscheidet man sich hingegen für eine weltliche Zeremonie ohne kirchlichen Beistand, engagiert man meist einen freien Trauerredner. Die Trauerredner/-in bespricht mit Ihnen vorab intensiv den Ablauf, die musikalische Gestaltung, die zeitliche Abfolge und die mitwirkenden Personen von Trauerfeier und Beisetzung. Für diese professionelle Dienstleistung wird ein festes Honorar fällig. Das Honorar freier Trauerredner liegt üblicherweise zwischen 230 und 350 Euro, je nach Aufwand und Region.
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