Die Einladung zum Leichenschmaus: Ein feinfühliger Wegweiser
Der Leichenschmaus, oft auch als Trauerkaffee oder Beerdigungskaffee bezeichnet, ist eine traditionsreiche und wichtige Geste des Zusammenkommens nach einer Beerdigung. Er bietet den Hinterbliebenen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen Erinnerungen auszutauschen und sich gegenseitig Trost zu spenden. Doch wie lädt man die Trauergäste am besten zu diesem gemeinsamen Beisammensein ein?
Grundsätzlich gibt es zwei bewährte Wege, die Einladung auszusprechen: persönlich oder schriftlich über die Trauerkarte. Welche Variante gewählt wird, hängt oft vom Verwandtschaftsgrad und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Wenn Sie entfernte Verwandte, Freunde oder Bekannte per Trauerkarte über den Sterbefall informieren und zur Bestattung einladen, lässt sich die Einladung zum Trauerkaffee wunderbar integrieren. Ein kurzer, dezenter Vermerk am Ende der Karte reicht völlig aus. Formulierungen wie „Im Anschluss kommen wir im Gasthaus X zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken zusammen“ oder „Nach der Beisetzung laden wir zu einem Beisammensein ein“ sind hierbei üblich und geben den Gästen Orientierung.
Für den engsten Familienkreis oder Personen, die man ohnehin regelmäßig spricht, ist die persönliche Einladung direkt vor Ort oder im Vorfeld per Telefon ideal. Häufig wird nach der eigentlichen Zeremonie am Grab noch einmal kurz das Wort ergriffen, um den Anwesenden für ihr Kommen zu danken und sie offiziell zum anschließenden Leichenschmaus zu bitten. Dies nimmt den Gästen die Unsicherheit und schafft einen sanften Übergang für den weiteren Ablauf des Abschiedstages.
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