Warum friere ich während meiner Periode?
Wenn du dich während deiner Tage oft kalt fühlst, bist du damit nicht allein. Viele Frauen berichten, besonders bei stärkeren Blutungen oder bei Endometriose, ein deutliches Frieren zu spüren – manchmal selbst bei warmem Wetter. Eine mögliche Erklärung: Eisenmangel.
Bei vermehrten Menstruationsblutungen, die vor allem bei Frauen mit Endometriose auftreten können, sinkt der Eisenhaushalt im Körper. Eisen ist wichtig, um das Blut mit Sauerstoff zu versorgen und die Körpertemperatur zu regulieren. Wenn zu wenig Eisen vorhanden ist, kann der Körper Wärme schlechter produzieren und speichern – das führt zu einem anhaltenden Kältegefühl.
Zusätzlich kann die hormonelle Umstellung während der Periode den Kreislauf beeinflussen. Sinkt der Östrogenspiegel, kann dies die Durchblutung verringern, besonders in Händen und Füßen. Auch das macht empfindlicher gegenüber Kälte.
Wenn du regelmäßig frierst, besonders in Kombination mit Müdigkeit, Blässe oder Schwäche, lohnt es sich, den Eisenspiegel prüfen zu lassen. Eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln wie Spinat, Rote Bete oder Haferflocken kann helfen – ebenso gegebenenfalls eine gezielte Supplementierung nach Rücksprache mit dem Arzt.
Wichtig ist auch, sich warmzuhalten: warme Kleidung, eine Decke oder ein heißer Tee können nicht nur wärmen, sondern auch psychisch beruhigen. Denn das Kältegefühl ist kein Zufall – es ist eine Reaktion des Körpers, die viele Frauen kennen, aber viel zu selten ernst genommen wird.
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