Warum kein Salz beim Kochen von Pellkartoffeln?

Wer gesund kocht, achtet nicht nur auf die Zutaten, sondern auch darauf, wie sie zubereitet werden. Bei Pellkartoffeln gilt: Lieber kein Salz ins Kochwasser geben. Klingt ungewöhnlich – doch es hat einen klaren Grund.

Wenn du Kartoffeln in salzigem Wasser kochst, bleibt mehr Kalium in der Knolle erhalten. Kalium ist wichtig für den Flüssigkeitshaushalt und die Muskelfunktion. Bei salzfreiem Kochwasser dagegen geht ein Großteil des Kaliums ins Wasser über – und landet so im Ausguss, statt im Körper. Um den Nährstoffgehalt zu bewahren, ist ein leicht salziges Kochwasser also vorteilhaft.

Doch Achtung: Nicht nur das Kochwasser spielt eine Rolle, sondern auch die Zeit danach. Je länger die Kartoffeln warmgehalten werden, desto mehr Nährstoffe gehen verloren. Besonders Vitamin C und Kalium sind empfindlich. Deshalb: Frisch gekochte Pellkartoffeln möglichst bald verzehren, am besten noch warm.

Ein weiterer Tipp: Die Schale bleibt beim Kochen dran – sie schützt die Kartoffel und hält viele Nährstoffe drin. Nach dem Kochen einfach abschälen oder direkt mit Schale genießen. So bleibt nicht nur der Geschmack, sondern auch der gesundheitliche Nutzen maximal erhalten.

Die kleine Anpassung beim Kochen – Salz ins Wasser, nicht danach – macht also durchaus einen Unterschied. Nicht nur für den Geschmack, sondern vor allem für die Ernährung. Wer Kartoffeln regelmäßig isst, tut seinem Körper mit dieser einfachen Regel etwas Gutes.

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