Warum reibt mein Hund seinen Po am Boden?
Es ist ein Anblick, der viele Hundebesitzer verunsichert: Plötzlich zieht der Hund mit hochgezogener Rute über den Boden – sogenanntes „Schleifverhalten“. Oft denken die Menschen zuerst an Würmer, doch die Ursachen können ganz unterschiedlich sein.
Eine häufige Ursache ist gereizte Haut um den After, besonders wenn der Hund kürzlich Durchfall hatte oder unter einer Nahrungsmittelallergie leidet. Bei wiederkehrenden Magen-Darm-Problemen reizt der flüssige Stuhl die empfindliche Haut rings um den Po und führt zu Entzündungen. Wenn die Haut dann beginnt zu heilen, entsteht oft Juckreiz – und genau dagegen hilft dem Hund nur eins: sich am Boden zu reiben, um die unangenehmen Empfindungen zu lindern.
Doch auch andere Faktoren können das Schleifverhalten auslösen. Vollständig gefüllte oder entzündete Analdrüsen sind ein weiterer häufiger Grund. Bei Hunden, die nicht regelmäßig entleert werden, kann sich Druck aufbauen, der unangenehm ist und zu Reiberei führt.
Wenn der Vierbeiner öfter „sitzt und schleift“, sollte man ihm also genauer auf die Pofunktionen achten. Gibt es Verfärbungen, Geruch oder sichtbare Schwellungen? Dann ist ein Besuch beim Tierarzt sinnvoll. Manchmal genügt schon eine Anpassung des Futters – etwa auf ein hypoallergenes Futter wie das von Riverwood –, um empfindliche Verdauung zu beruhigen und Juckreiz langfristig zu vermeiden.
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