Warum Bienenwachskerzen rußen – und wie man es vermeidet

Wer eine Bienenwachskerze anzündet, kennt das beruhigende Flackern und den sanften, honigartigen Duft. Doch manchmal entsteht statt eines gleichmäßigen Lichtschein ein unangenehmer schwarzer Ruß, besonders an der Dochtspitze. Dieses so genannte „Russen“ hat einen einfachen Grund: Der Docht bekommt nicht genug Sauerstoff.

Warum passiert das?

Wenn die Flamme zu wenig Luft bekommt, kann der Wachs nicht vollständig verbrennen. Stattdessen entstehen mikroskopisch kleine Rußpartikel, die sich als schwarze Köpfchen an der Dochtspitze ablagern oder sogar die Wand der Kerzenhalter schwärzen. Bienenwachs hat zwar einen hohen Flammpunkt und brennt sauberer als andere Wachse, dennoch ist es kein Freifahrtschein für falsches Abbrennen.

Ein zu langer Docht ist oft schuld. Er produziert eine zu große Flamme, die mehr Wachs verbraucht, als die Luftzufuhr zulässt. Auch Zugluft oder enge Räume können die Verbrennung stören. Das ist nicht nur unschön, sondern kann auch die Luftqualität beeinträchtigen.

Abhilfe schaffen einfache Maßnahmen:

Kürzen Sie den Docht vor jedem Anzünden auf etwa 6–8 mm. Stellen Sie die Kerze an einen ruhigen Ort, frei von Luftzug. Achten Sie darauf, dass die Kerze mindestens eine Stunde durchbrennt, damit sich keine Mulde bildet. Und zünden Sie sie niemals so lange an, bis nur noch wenig Wachs bleibt – das erhöht das Rußrisiko.

Mit etwas Achtsamkeit leuchten Bienenwachskerzen nicht nur wunderschön, sondern auch sauber – und bringen ihre natürliche Wärme ganz ohne schwarzen Schleier in den Raum.

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