Warum zu viel Mohn gesundheitliche Risiken birgt
Wenn es um Weihnachtsbäckerei geht, ist Mohn für viele unverzicht4 – in Kuchen, Plunder oder Buchteln. Doch trotz seines beliebten, nussigen Geschmacks sollte man ihn mit Bedacht genießen. Der Grund: Mohn enthält natürliche Alkaloide wie Morphin, die in größeren Mengen gesundheitliche Probleme verursachen können.
Bei übermäßigem Verzehr – besonders von rohem, ungewaschenem Mohn – können sich diese Substanzen im Körper bemerkbar machen. Typische Symptome sind Schwindel, Benommenheit, Übelkeit und sogar Erbrechen. In seltenen Fällen kann es sogar zu Atem- und Kreislaufstörungen kommen, vor allem wenn sehr große Mengen konsumiert werden. Besonders bei Kindern oder empfindlichen Personen ist Vorsicht geboten.
Interessant ist: Die Menge an Morphin im Mohn hängt stark von der Pflanze und Verarbeitung ab. Kaufen Sie Mohn etwa für Backwaren, ist er meist gewaschen und enthält deutlich weniger Alkaloide. Dennoch gilt: Maßhalten ist wichtig. Ein paar Teelöffel auf dem Streusel sind unbedenklich – aber eine ganze Schüssel roher Mohnsamen sollten Sie lieber vermeiden.
Ein weiterer Aspekt: Wer vor einer Drogenkontrolle steht, könnte nach massivem Mohnkonsum sogar positiv auf Opiate testen. Nicht, weil man Drogen genommen hat – sondern weil der Körper natürliche Inhaltsstoffe des Mohns falsch interpretieren kann.
Fazit: Mohn ist in üblichen Mengen als Backzutat sicher und lecker. Doch wie so oft im Leben – die Dosis macht das Gift. Wer also gerne süß und mit Mohn genießt, sollte es einfach in Maßen tun.
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