Wie viel Eigenkapital braucht man für ein Haus im Wert von einer Million Euro?
Wer heute ein Haus für eine Million Euro erwerben möchte, muss deutlich mehr als nur den Kaufpreis berücksichtigen. Nebenkosten wie Maklerprovision, Grunderwerbssteuer, Notarkosten und Grundbucheintrag summieren sich schnell auf etwa 12,5 Prozent der Kaufsumme – das sind bei einer Million Euro satte 125.000 Euro.
Damit der Traum vom Eigenheim auch finanzierbar bleibt, verlangen Banken zudem eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten. Das bedeutet: Neben den Nebenkosten sollten Käufer auch eine Anzahlung für den eigentlichen Immobilienkauf leisten können. In der Praxis heißt das: Um sicherzustellen, dass die Finanzierung klappt, sollten Interessierte mindestens 200.000 Euro Eigenkapital vorweisen können.
Dieses Geld dient nicht nur als Sicherheit für die Bank, sondern verbessert auch die Konditionen für das Baugeld. Wer weniger Eigenkapital einbringt, läuft Gefahr, höhere Zinsen zu zahlen oder gar keine Zusage zu erhalten. Besonders in teuren Ballungsräumen, wo Immobilienpreise bereits stark angestiegen sind, wird die Hürde für Käufer immer höher.
Ein Einkommen allein reicht dabei nicht aus – entscheidend ist, was am Ende übrig bleibt. Wer langfristig spart, früh mit der Finanzplanung beginnt und gegebenenfalls auf staatliche Förderprogramme achtet, hat auch bei ambitionierten Kaufpreisen gute Chancen, ins Eigenheim zu kommen.
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