Warum Hautkrebs mit dem Alter häufiger wird

Je älter wir werden, desto höher ist das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken – besonders an den sogenannten nicht-melanozytären Formen, auch bekannt als „weißer“ oder „heller“ Hautkrebs. Der Hauptgrund dafür ist die langjährige, über Jahre und Jahrzehnte angesammelte UV-Belastung. Jede Sonnenexposition hinterlässt Spuren in der Haut, und mit der Zeit kann diese Schädigung dazu führen, dass sich Zellen verändern und entarten.

Die Haut vergisst nicht: Selbst wenn Sonnenbrände lange zurückliegen, bleiben die Schäden in der DNA der Hautzellen erhalten. Mit fortschreitendem Alter nimmt die Fähigkeit des Körpers ab, diese Schäden zu reparieren – das erhöht das Erkrankungsrisiko. Deshalb ist Hautkrebs vor allem bei Menschen über 50 deutlich häufiger anzutreffen.

Im Jahr 2017 erkrankten schätzungsweise rund 235.000 Menschen in Deutschland neu an einer dieser Hautkrebsformen. Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig langfristiger Sonnenschutz ist – nicht erst im Alter, sondern bereits im Kindes- und Jugendalter. Regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt können helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Ein bewusster Umgang mit der Sonne, das Tragen von schützender Kleidung und die Nutzung von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sind einfache, aber wirksame Maßnahmen. Denn auch wenn das Risiko mit dem Alter steigt – Vorsorge kann viel bewirken.

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