Wo tut es weh bei Schilddrüsenunterfunktion?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion – medizinisch oft als Hypothyreose bezeichnet – spürt man den Schmerz meist direkt im Halsbereich, direkt unter dem Kehlkopf. Die Schilddrüse liegt dort, und bei bestimmten Entzündungen, wie der sogenannten subakuten Thyreoiditis, kann sie empfindlich anschwellen und schmerzen.

Diese Schmerzen können sich ausdehnen – bis in die Ohren, den Unterkiefer hinauf oder sogar über den gesamten Kopf. Manche Betroffene spüren auch ein Druckgefühl in der Brust oder haben Schmerzen, die sich muskulär anfühlen. Typisch ist zudem das allgemeine Krankheitsgefühl: Man fühlt sich schwach, ausgelaugt und kraftlos, als hätte man eine Grippe.

Begleitet wird die Erkrankung oft von Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Besonders auffällig: Die Schmerzen können beim Schlucken oder Drehen des Kopfes stärker werden, weil die entzündete Schilddrüse gereizt wird. Im Gegensatz zu einer einfachen Erkältung hält die Unwohlheit dabei oft länger an – manchmal über mehrere Tage bis Wochen.

Wichtig ist: Nicht jede Schilddrüsenunterfunktion verursacht Schmerzen. Oft entwickelt sich die Hypothyreose schleichend, ohne dass man etwas spürt. Doch wenn akute Beschwerden wie Schmerzen im Hals, Fieber und allgemeine Schwäche auftreten, sollte unbedingt ein Arzt abklären, ob eine Entzündung der Schilddrüse vorliegt. Eine rechtzeitige Diagnose kann helfen, Komplikationen zu vermeiden.

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