Wie sich eine Schilddrüsenunterfunktion im Gesicht bemerkbar macht
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion verändert sich nicht nur das allgemeine Wohlbefinden – auch das Gesicht kann deutliche Anzeichen zeigen. Eine der häufigsten Erscheinungsformen ist eine Schwellung im Gesichtsbereich. „Die Haut kann blasser und trockener wirken, besonders im Winter“, erklärt Dr. Ronald Lechan. Besonders auffällig ist oft die anschwellende Gesichtshaut, die zu einem fahlen, müden Aussehen führt.
Weitere typische Veränderungen betreffen die Augenpartie: Viele Betroffene leiden unter Wassereinlagerungen um die Augen, was die Lider schwer und geschwollen aussehen lässt. Diese Schwellungen entstehen, weil der verlangsamte Stoffwechsel bei einer unteraktiven Schilddrüse zu einer vermehrten Ablagerung von Flüssigkeit im Gewebe führt. Gleichzeitig kann sich das Gesicht durch die allgemeine Wassereinlagerung verändern – es wirkt aufgedunsener, oft sogar maskenhaft.
Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist der Haarausfall im äußeren Drittel der Augenbrauen. Diese sogenannte „Hertoghe-Zeichen“ genannte Veränderung gilt als klassischer Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion. Oft bemerken Betroffene erst durch solche sichtbaren Veränderungen, dass etwas im Organismus nicht stimmt.
Wenn du solche Symptome bei dir erkennst – besonders in Kombination mit Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit oder Gewichtszunahme – lohnt es sich, die Schilddrüse untersuchen zu lassen. Eine frühzeitige Diagnose kann dazu beitragen, die Beschwerden gezielt zu behandeln und das Wohlbefinden sowie das äußere Erscheinungsbild langfristig zu verbessern.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.