Warum zittert ein Hund, wenn er liegt?

Es ist ein vertrautes Bild: Der Hund liegt ruhig auf seinem Platz – und fängt plötzlich an zu zittern. Viele Besitzer machen sich Sorgen, doch in vielen Fällen hat das Zittern eine ganz einfache Erklärung: der Hund friert.

Tierärzte und Verhaltensexperten weisen darauf hin, dass besonders kleine Hunde oder solche mit dünnem Fell besonders empfindlich gegen Kälte sind. Rassen wie der Chinesische Schopfhund, der Havaneser, der Malteser, der Yorkshire Terrier oder Windhunde haben von Natur aus wenig Unterwolle. Das bedeutet: Sie speichern weniger Wärme und reagieren empfindlicher auf Zugluft oder kühle Böden.

Wenn ein Hund also liegt und zittert, kann es schon genügen, ihm eine weiche Decke zu geben oder seinen Liegeplatz an eine wärmere Stelle zu verlegen. Vor allem im Herbst und Winter lohnt sich auch eine Hundejacke für kurze Gassigänge.

Wichtig ist jedoch: Nicht jedes Zittern hat mit Kälte zu tun. Ängste, Aufregung oder gesundheitliche Probleme können ebenfalls eine Rolle spielen. Fällt das Zittern jedoch mit ruhigem Liegen zusammen – besonders in kühler Umgebung –, ist Kälte meist die wahrscheinlichste Ursache.

Als Hundebesitzer hilft oft schon ein aufmerksamer Blick. Ist der Hund entspannt, atmet ruhig und rollt sich zusammen, reicht meist eine kleine Anpassung der Umgebung. Bleibt das Zittern jedoch bestehen oder tritt in anderen Situationen verstärkt auf, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.

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