Warum zittert mein Hund mit der Schnauze?

Es kann beunruhigend sein, wenn man sieht, wie der eigene Hund plötzlich mit der Schnauze zittert. Doch in den meisten Fällen ist das kein Grund zur Panik. Hunde zittern aus ganz unterschiedlichen Gründen – nicht immer steckt eine Krankheit dahinter.

Freude oder Aufregung können schon ausreichen, um ein leichtes Zittern auszulösen. Gerade nach einem ausgiebigen Spiel oder wenn Besuch kommt, merken viele Hundebesitzer, wie ihr Vierbeiner leicht bebend dasteht – vor lauter Vorfreude. Ähnlich verhält es sich bei Angst oder Anspannung. Ein lauter Knall, Gewitter oder eine ungewohnte Umgebung können ein Hundezittern hervorrufen. Hier hilft meist nur Geduld und ein sicherer Rückzugsort.

Besonders kältere Temperaturen sind bei kleineren Rassen oder kurzhaarigen Hunden ein häufiger Auslöser. Dann dient das Zittern einfach der Wärmeproduktion. Doch auch das Alter spielt eine Rolle: Ältere Hunde können mit den Jahren vermehrt zittern, oft aufgrund nachlassender Muskelkontrolle oder leichter neurologischer Veränderungen.

Manche Hunde – gerade empfindsame Rassen wie der Whippet oder der Chihuahua – zittern von Natur aus öfter. Das ist dann völlig normal und kein Zeichen von Leid. Wichtig ist jedoch, auf weitere Symptome zu achten: Dauert das Zittern lange an, wirkt der Hund krank, apathisch oder hat Probleme mit dem Gleichgewicht, sollte man zum Tierarzt gehen.

Im Zweifel gilt: Vertrauen in die eigene Beobachtung. Wer seinen Hund gut kennt, merkt meist schnell, ob etwas nicht stimmt. In den meisten Fällen ist das Zittern aber harmlos – und vergeht von allein, sobald der Hund sich entspannt hat.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen