Was bedeutet brauner Rotz?

Wenn der Nasenschleim braun ist, kann das zunächst beunruhigend wirken – doch meistens steckt keine ernste Erkrankung dahinter. Brauner Rotz entsteht oft, wenn sich Schmutz, Staub oder Rauchrückstände aus der Umgebung in der Nase festsetzen. Gerade bei Menschen, die in staubiger Luft arbeiten oder rauchen, ist das kein Seltenheit.

Die feinen Härchen in der Nase fangen Schadstoffe ab, und diese können den Schleim verfärben. So kann sich beispielsweise Staub aus einer Baustelle oder Ruß aus der Luft im Sekret der Nase sammeln und für eine braune Färbung sorgen. Auch nach einem Nasenbluten kann der ausgetrocknete Blutrest den Rotz bräunlich einfärben – dann handelt es sich um verdünntes oder bereits abgebauten Blutanteil.

Wichtig ist: Gelegentlicher brauner Schleim ist normal, besonders bei Kontakt mit schmutziger Luft. Hält die Verfärbung jedoch länger an oder wird von anderen Symptomen wie Schmerzen, Fieber oder starkem Sekret begleitet, sollte ein Arzt konsultiert werden. In seltenen Fällen kann es auf eine tieferliegende Entzündung oder eine allergische Reaktion hindeuten.

Am besten ist es, die Nasenschleimhaut mit Salzwasser zu befeuchten – das hilft, Schadstoffe sanft zu entfernen. Wer raucht oder viel Staub einatmet, sollte besonders auf seine Nasengesundheit achten. Denn: Nasenschleim ist oft eklig, aber er ist ein wichtiger Schutz für den Körper – er filtert genau solche Partikel heraus, die uns krank machen könnten.

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