Was bei Neurodermitis besser meidet werden sollte

Bei Neurodermitis spielt die Ernährung eine wichtige Rolle – nicht als Heilmittel, aber als unterstützender Faktor. Viele Betroffene bemerken, dass bestimmte Lebensmittel die Hautschübe verschlimmern können. Besonders Fertiggerichte und Fast Food sollten daher nach Möglichkeit vermieden werden. Diese enthalten oft künstliche Zusatzstoffe, Transfette und Zucker, die entzündliche Prozesse im Körper fördern können.

Auch stark verarbeitete Produkte und Süßigkeiten in großen Mengen sind wenig hilfreich. Hoher Zuckerkonsum kann die Hautentzündung begünstigen, da er das Immunsystem beeinflusst und zu einer erhöhten Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe führen kann.

Einige Menschen mit Neurodermitis reagieren empfindlich auf sogenannte Nachtschattengewächse. Dazu gehören Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Auberginen. Diese können bei empfindlichen Personen allergische oder entzündliche Reaktionen auslösen – allerdings nicht bei allen. Eine individuelle Beobachtung ist daher sinnvoll.

Ebenfalls zu beachten sind reizende Gewürze wie Chili, Pfeffer oder scharfe Saucen. Sie können über die Durchblutung der Haut indirekt zu Juckreiz oder Rötungen beitragen, besonders bei akuten Schüben.

Es gibt keine einheitliche „Neurodermitis-Diät“, aber viele Betroffene profitieren von einer ausgewogenen, naturbelassenen Ernährung mit viel frischem Gemüse, gesunden Fetten und wenig Zucker. Wer unsicher ist, kann gemeinsam mit einem Arzt oder Ernährungsberater eine Ernährungspause machen, um mögliche Auslöser zu identifizieren.

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