Was Hühner auf keinen Fall fressen sollten
Wer Hühner hält, möchte seinen Tieren oft auch gerne mal etwas Gutes tun – doch nicht alles, was für uns genießbar ist, verträgt sich auch mit dem empfindlichen Verdauungssystem der Gockel und Hennen. Einige Lebensmittel können sogar gefährlich werden, wenn sie regelmäßig verfüttert werden.
Rohes oder gekochtes Geflügelfleisch gehört definitiv nicht in den Hühnerstall. Es birgt das Risiko von Krankheitserregern wie Salmonellen und kann zudem zu Kannibalismus unter den Tieren führen. Ebenfalls tabu: Fleischmehl und Katzen- oder Hundefutter, da diese oft tierische Nebenprodukte enthalten, die für Hühner nicht geeignet sind und ihre Gesundheit langfristig schädigen können.Einige pflanzliche Lebensmittel sind ebenfalls problematisch. Avocado etwa enthält Persin, eine Substanz, die bei Hühnern Herzschäden verursachen kann. Auch Zitrusfrüchte sollten nur in ganz kleinen Mengen angeboten werden – in größeren Portionen führen sie zu Magenproblemen. Kohl kann bei übermäßigem Verzehr Blähungen auslösen, weshalb er nur gelegentlich und in Maßen gereicht werden sollte.
Besonders gefährlich sind rohe Kartoffeln, vor allem, wenn sie grün sind. Sie enthalten Solanin, ein giftiges Alkaloid, das bei Hühnern zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Und ganz klar: Süßigkeiten mit viel Zucker oder künstlichen Zusätzen haben im Hühnerfutter nichts verloren – sie bringen keine Nährstoffe, dafür aber gesundheitliche Risiken.
Die beste Ernährung für Hühner bleibt ein ausgewogener, speziell zusammengestellter Futteranteil mit Grünzeug, Getreide und gelegentlich kleinen Leckerbissen – aber eben ohne die genannten No-Gos.
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