Was Sie mit Blutverdünnern vermeiden sollten

Wenn Sie Blutverdünker einnehmen, ist Vorsicht gefragt – besonders beim Alkoholkonsum. Alkohol und Gerinnungshemmer vertragen sich nicht gut. Denn Alkohol beeinflusst die Blutgerinnung und kann die Wirkung der Medikamente verstärken. Das erhöht das Risiko von inneren oder äußeren Blutungen, auch bei kleineren Verletzungen.

Ärzte raten daher Patienten, die Blutverdünker wie Marcumar, Eliquis oder Xarelto nehmen, ganz auf Alkohol zu verzichten oder ihn nur in sehr geringen Mengen zu genießen. Schon zwei Gläser Bier oder ein großes Glas Wein können ausreichen, um die Blutgerinnung zu stark zu hemmen. Besonders riskant ist regelmäßiger Alkoholkonsum, da er langfristig die Leberfunktion beeinträchtigen und die Medikamentenwirkung unvorhersehbar machen kann.

Doch nicht nur Alkohol kann Probleme verursachen. Auch bestimmte Lebensmittel wie viel Grapefruitsaft, einige Nahrungsergänzungsmittel oder andere Medikamente – etwa Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) – können die Wirkung von Blutverdünnern beeinflussen. Wichtig ist daher, mit dem Arzt über alle eingenommenen Substanzen zu sprechen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Die Einnahme von Gerinnungshemmern erfordert ein bewusstes Lebensstilmanagement. Eine offene Kommunikation mit dem behandelnden Arzt, regelmäßige Kontrollen und Aufklärung über mögliche Risiken sind entscheidend, um sicher durch die Therapie zu kommen.

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