Was Küken mit drei Wochen fressen

Wenn Küken etwa drei Wochen alt sind, sind sie bereits fleißig am Pickeln – und haben längst ihren ersten Hunger gestillt. In den ersten zwei Tagen nach dem Schlüpfen versorgen sie sich noch vom Dottersack, der im Ei enthalten war. Danach brauchen sie jedoch eine regelmäßige, artgerechte Fütterung.

Ab dem dritten Tag sollte man den Küken ein spezielles Kükenfutter anbieten. Dieses ist fein gemahlen und reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen – genau passend für ihr schnelles Wachstum. Mit drei Wochen essen die jungen Hühner meist bereits mit großem Appetit. Geeignet ist ein sogenanntes „Startfutter“ oder „Kükenmastfutter“, das in jedem Zoofachhandel erhältlich ist.

Wichtig ist, das Futter trocken und frisch anzubieten. Am besten stellt man es in einem flachen Napf oder Streuebrettchen bereit, damit die Kleinen leicht herankommen. Gleichzeitig sollte stets frisches Wasser zur Verfügung stehen – allerdings in einem Trinksystem, bei dem sie nicht hineinfallen können.

Bis etwa zur achten Lebenswoche bleiben die Küken bei der Aufzuchtmischung. Danach wechselt man langsam auf Futter für Junghennen. Wer selbst mischt, sollte aber vorsichtig sein: Ein Ungleichgewicht in der Ernährung kann die Entwicklung der Tiere beeinträchtigen.

Die Fütterung in den ersten Wochen prägt die spätere Gesundheit der Hühner. Wer hier auf Qualität achtet, unterstützt seine Schützlinge optimal beim Heranwachsen.

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