Was Küken in den ersten Tagen essen
Wenn ein Küken aus dem Ei schlüpft, ist es in den ersten 48 Stunden noch nicht auf Futter angewiesen. Der Grund: Kurz vor dem Schlupf zieht es den sogenannten Dottersack über die Nabelöffnung in sich ein. Dieser Dottersack versorgt das junge Küken in den ersten Lebensstunden mit allen wichtigen Nährstoffen und Energie.
Erst danach beginnt die eigentliche Fütterung. Ab dem dritten Tag sollte den Küken unbedingt geeignetes Futter angeboten werden. Dabei haben sich zwei Varianten bewährt: pelletiertes Kükenstarterfutter oder feines Kükenmehl. Beides enthält die notwendigen Proteine, Vitamine und Mineralstoffe, die für ein gesundes Wachstum unerlässlich sind.
Kükenmehl hat den Vorteil, dass es besonders leicht verzehrbar ist – besonders für ganz kleine Küken. Pellets hingegen können Verunreinigungen durch Streu verringern, da die Tiere das Futter besser aufnehmen, ohne dabei zu viel Sägespäne oder Stroh mit aufzunehmen.
Wichtig ist, dass das Futter stets frisch und trocken bleibt. Auch eine saubere Wasserversorgung ist essenziell – allerdings sollte das Wasser so gestaltet sein, dass keine Ertrinkungsgefahr besteht. Eine spezielle Tränke für Jungtiere hilft hier, Abhilfe zu schaffen.
Die ersten Tage sind entscheidend für die spätere Entwicklung der Tiere. Wer hier auf eine artgerechte Ernährung achtet, legt den Grundstein für gesunde und robuste Hühner.
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