Wo Gelatine steckt und warum viele darauf verzichten

Gelatine ist als Bindemittel weit verbreitet, doch da sie aus tierischem Bindegewebe gewonnen wird, kommt sie für eine vegetarische oder vegane Lebensweise nicht infrage. Viele Menschen sind überrascht, wo der Stoff überall enthalten ist. Neben klassischer Sülze und Aspik findet sich Gelatine in zahlreichen alltäglichen Lebensmitteln.

Besonders häufig wird sie in beliebten Speisen wie Cremes, Joghurt- und Quarkspeisen eingesetzt, um eine feste Konsistenz zu erreichen. Auch bei Tortenguss sowie typischen Süßigkeiten wie Marshmallows, Lakritz oder Schokoküssen sorgt sie für die gewünschte Struktur. Selbst in vermeintlich leichten Snacks wie Müsliriegeln ist sie keine Seltenheit.

Darüber hinaus erstreckt sich ihr Einsatzbereich weit über die Küche hinaus. Gelatine bildet oft die Umhüllung für Kapseln für Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel. Sogar in der Hautpflege begegnet man ihr gelegentlich, da sie in manchen Kosmetikprodukten wie Duschgels, Gesichtscremes oder Masken verarbeitet wird.

Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, muss jedoch nicht auf gelierte Speisen verzichten. Pflanzliche Alternativen wie Agar-Agar, Pektin oder Johannisbrotkernmehl bieten hervorragende Binde- und Geliereigenschaften ganz ohne tierische Inhaltsstoffe.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen