Was macht echte Sangria aus?

Wenn die Tage wärmer werden, gehört ein kühles Glas Sangria für viele einfach zum Sommergefühl dazu. Doch was genau steckt eigentlich hinter dem beliebten Erfrischungsgetränk? Der Name leitet sich vom spanischen Wort sangre (Blut) ab, was vor allem auf die tiefrote Farbe des Weins anspielt. Tatsächlich ist Sangria in der Europäischen Union eine in Spanien und Portugal gesetzlich geschützte Bezeichnung für ein aromatisiertes Weinmischgetränk.

Die Basis der klassischen, bowleähnlichen Mischung bildet ein fruchtiger Rotwein. Dazu gesellen sich frische Fruchtstücke wie Orangen, Zitronen, Äpfel oder Pfirsiche sowie Fruchtsaft, die für eine angenehme Süße und Frische sorgen. Oft wird das Rezept noch mit einem Schuss Spirituosen – wie etwa Brandy oder Fruchtlikör – verfeinert, um dem Geschmack mehr Tiefe zu verleihen.

Traditionell wird Sangria eiskalt in einer großen Glaskaraffe mit Eiswürfeln serviert. Wer es etwas leichter und sprudeliger mag, kann das Getränk vor dem Servieren mit etwas Mineralwasser oder Zitronenlimonade aufgießen.

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