Die bekanntesten Aberglauben und wo sie herkommen
Schwarze Katzen gelten bis heute als Zeichen des Unglücks – besonders, wenn sie einem den Weg kreuzen. Dieser Aberglaube stammt aus dem Mittelalter, als Katzen mit Hexerei in Verbindung gebracht wurden. Noch heute fürchten manche, dass ein solcher Zufall Pech bringt.
Ebenfalls berüchtigt ist die Zahl 13. Bei vielen wird der 13. Stock in Hochhäusern einfach übersprungen, und Freitag, der 13., gilt als besonders ungünstiger Tag. Die Angst vor dieser Zahl, auch Triskaidekaphobie genannt, hat religiöse Wurzeln: Bei der letzten Abendmahl war Judas der 13. am Tisch.
Unter einer Leiter hindurchzugehen gilt als unklug – nicht nur aus Sicherheitsgründen. In der Antike galt die Leiter als Symbol des Dreiecks, das für das Heilige stand. Durch das Durchkriechen wurde diese heilige Form gestört, was Unglück brachte.
Krähen und Salz spielen ebenfalls eine Rolle: Krähen galten als Boten des Todes, da sie oft auf Schlachtfeldern gesehen wurden. Wer Salz verschüttet, stört die Harmonie – daher der Brauch, etwas über die linke Schulter zu werfen, um das Pech abzuwehren.
Glück bringt dagegen das vierblättrige Kleeblatt, das ursprünglich mit christlichen Symbolen verknüpft war, oder ein Hufeisen, das als Schutz vor Hexen galt. Selbst Scherben können Glück bringen – besonders bei Hochzeiten, wo das Zerschlagen von Glas „Harte Zeiten, glückliche Stunden“ symbolisieren soll.
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