Wie lange dauert der Schleimhusten bei einer Bronchitis?

Wenn Sie an einer akuten Bronchitis leiden, beginnt der Husten meist trocken, kann sich dann aber zu einem produktiven Husten entwickeln – also einem Husten, bei dem Schleim gelöst wird. Dieser Wechsel ist ein Zeichen dafür, dass der Körper die Entzündung in den Bronchien bekämpft. Die vermehrte Schleimproduktion und das damit verbundene Abhusten setzen typischerweise nach einigen Tagen ein und halten meist etwa zwei Wochen an.

Obwohl die eigentliche Infektion nach rund zwei Wochen überstanden ist, kann der Reizhusten noch deutlich länger anhalten – bei manchen Menschen sogar bis zu acht Wochen. Das liegt daran, dass die Atemwege nach der Entzündung noch empfindlich sind und auf Reize wie kalte Luft, Rauch oder Zugluft überempfindlich reagieren. Solange kein neuer, eitriger Schleim auftritt, ist das jedoch normal und kein Grund zur Sorge.

Wichtig ist, ausreichend Flüssigkeit zu trink inflammatorische Prozesse zu unterstützen. Inhalationen mit Salzwasser oder einfach warme Getränke können die Schleimhaut beruhigen und das Abhusten erleichtern. Bei anhaltenden Beschwerden, Fieber oder grünlichem Schleim sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, um eine bakterielle Infektion auszuschließen.

Die gute Nachricht: Akute Bronchitis heilt bei den meisten Menschen vollständig aus, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Die Geduld während der Nachhustenphase ist jedoch oft gefragt – der Körper braucht seine Zeit, um sich vollständig zu erholen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen