So verhält man sich am italienischen Tisch richtig
Wer in Italien zu Gast ist, sollte ein paar einfache Umgangsformen am Tisch kennen, um keine unbeabsichtigte Unhöflichkeit zu begehen. Ein wichtiges Thema ist die Körpersprache: Es gilt als unhöflich, die Hände in den Schoß zu legen oder die Arme weit von sich zu strecken. Auch die Ellbogen auf dem Tisch abzustützen, ist ein No-Go – besonders während des Essens.
Der gemeinsame Genuss steht im Vordergrund, daher verlässt man erst den Tisch, wenn alle fertig sind. Es ist nicht üblich, sich früh zu verabschieden, auch wenn man bereits gesättigt ist. Das gemeinsame Beisammensein wird geschätzt, und die Mahlzeit ist mehr als nur Nahrungsaufnahme – sie ist ein soziales Ereignis.
Was zu trinken angeht: In Italien begleitet man das Essen traditionell mit Wasser und Wein. Andere Getränke wie Softdrinks oder Bier gelten nicht als typisch und können bei einer festlichen oder familiären Mahlzeit unpassend wirken. Besonders bei formellen Einladungen ist es ratsam, sich an diese Gepflogenheit zu halten.
Kleine Aufmerksamkeiten machen großen Eindruck: Ein freundliches „Buon appetito!“ zu Beginn, das korrekte Benutzen von Besteck von außen nach innen und das Weglassen von übermäßigem Handygebrauch zeigen Respekt gegenüber dem Gastgeber. Auch wenn die Atmosphäre oft entspannt ist, wird auf gepflegtes Benehmen Wert gelegt.
Letztlich geht es darum, Achtsamkeit und Wertschätzung zu zeigen – gegenüber der Küche, den Mitessenden und der italienischen Tischkultur im Allgemeinen.
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