Wie laut ist ein Presslufthammer?

Ein Presslufthammer erzeugt einen Schallpegel von etwa 100 Dezibel (dB) – das ist deutlich lauter als ein normaler Stadtverkehr oder ein laufender Fernseher. Für einen besseren Eindruck: Ab etwa 85 dB über einen längeren Zeitraum kann es bereits zu dauerhaften Hörschäden kommen, besonders bei Berufstätigen wie Bauarbeitern oder Musikerinnen.

Ein Rock- oder Popkonzert, selbst wenn man ein paar Meter von der Bühne entfernt steht, kommt schnell auf 110 dB. Das ist so laut, dass bereits nach wenigen Minuten Schutz für die Ohren ratsam ist. Wer schon einmal in der Nähe eines startenden Düsenflugzeugs war – etwa am Flughafen –, kennt diese ohrenbetäubende Lautstärke: in 100 Metern Entfernung misst man hier etwa 125 dB.

Der menschliche Schmerzgrenze liegt bei rund 130 dB. Ab diesem Punkt wird der Schall nicht nur unangenehm, sondern schmerzhaft. Es ist also kein Wunder, dass viele Konzertbesucher nach der Veranstaltung klingelnde Ohren haben oder vorübergehend schlechter hören – ein Warnzeichen des Körpers.

Ob im Alltag, auf einer Baustelle oder bei einem Open-Air-Konzert: Es lohnt sich, auf die Ohren zu achten. Einfache Ohrstöpsel oder hochwertige Gehörschutz-Kopfhörer können helfen, bleibende Schäden zu vermeiden – besonders, wenn man regelmäßig lauten Geräuschen ausgesetzt ist.

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