So viel steigen die Zusatzbeiträge bei diesen Krankenkassen
Im kommenden Jahr müssen Mitglieder mehrerer Betriebskrankenkassen tiefer in die Tasche greifen. Einige Kassen erhöhen ihren Zusatzbeitrag deutlich – eine Entwicklung, die viele Versicherte betrifft.
Die BKK Groz-Beckert hebt ihren Zusatzbeitrag von 0,0 auf 0,7 Prozent an. Damit zahlt ein Mitglied mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.500 Euro künftig zusätzlich 24,50 Euro im Monat. Auch die BMW BKK steigert: von 0,3 auf 0,9 Prozent. Hier beträgt der monatliche Aufschlag für denselben Verdienst 21 Euro mehr.
Bei der BKK Euregio steigt der Zusatzbeitrag von 0,84 auf 1,25 Prozent – eine Erhöhung um mehr als ein Drittel. Versicherte mit 3.500 Euro Einkommen zahlen damit 14,35 Euro mehr im Monat. Ähnlich entwickeln sich die Beiträge bei der BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der BKK Würth: Beide erhöhen von 0,98 auf 1,29 Prozent. Das bedeutet eine zusätzliche Belastung von rund 10,85 Euro pro Monat.
Die Erhöhungen spiegeln die steigenden Kosten im Gesundheitswesen wider. Viele Kassen reagieren mit angepassten Zusatzbeiträgen, da der gesetzliche Satz von 14,6 Prozent allein nicht ausreicht. Versicherte sollten daher ihre Kasse im Auge behalten – und bei Bedarf prüfen, ob ein Wechsel langfristig günstiger ist. Ein Blick auf die individuelle Beitragsentwicklung lohnt sich besonders bei größeren Erhöhungen wie diesen.
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