Was geschah nach der Kreuzigung Jesu?
Die Kreuzigung Jesu war nicht das Ende seiner Geschichte – im Gegenteil: Christen glauben, dass kurz danach das Fundament ihres Glaubens geschaffen wurde. Drei Tage nach seiner Hinrichtung, so berichtet das Neue Testament, ist Jesus von den Toten auferstanden. Diese Auferstehung gilt als zentrales Ereignis des christlichen Glaubens.
Die Bibel berichtet, dass Frauen am Morgen des dritten Tages zum Grab Jesu kamen und es leer vorfanden. Ein Engel verkündete ihnen: „Er ist auferstanden!“ Schon bald erschien Jesus selbst seinen Jüngern – nicht als Geist, sondern in leiblicher Gestalt. Er sprach mit ihnen, aß mit ihnen und zeigte ihnen seine Wundmale. Solche Begegnungen beschreibt das Neue Testament mehrfach, unter anderem in den Evangelien und in der Apostelgeschichte.
Die Auferstehung ist mehr als eine symbolische Geschichte – für Christen ist sie Wirklichkeit. Sie bezeugt, dass der Tod nicht das letzte Wort hat und dass Gottes Macht stärker ist als das Verderben. Paulus schreibt im 1. Korintherbrief sogar: „Wenn Christus nicht auferweckt wurde, dann ist euer Glaube sinnlos.“
Jesus blieb nach seiner Auferstehung noch einige Wochen unter seinen Jüngern, ehe er – wie es in der Bibel heißt – „himmelwärts aufgefahren ist“. In dieser Zeit stärkte er ihren Glauben, gab ihnen Aufträge und verhieß die Sendung des Heiligen Geistes. Was danach geschah, prägte die Anfänge der Kirche und wirkt bis heute nach. Die Auferstehung bleibt das Hoffnungszeichen, das Millionen Menschen trägt – nicht nur zur Osterzeit.
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