Was tun bei sichtbaren Adern?

Wer sichtbare Adern oder feine Besenreiser an den Beinen bemerkt, muss nicht gleich in Panik geraten. Diese kleinen, oft rot-bläulich schimmernden Äderchen sind meist harmlos, können aber optisch stören. Zum Glück gibt es einfache Massnahmen, die helfen können – sowohl für das Wohlbefinden als auch für das Erscheinungsbild der Haut.

Ein bewährtes Mittel ist die regelmässige Massage, besonders wenn sie leicht von unten nach oben durchgeführt wird. So wird die Durchblutung angeregt und das Venensystem gestärkt. Zusätzlich eignen sich Wechselbäder oder die sogenannte Wechseldusche: abwechselnd warmes und kaltes Wasser regt die Gefässe an und fördert ihre Elastizität. Diese Form des Venentrainings kann bereits nach einigen Wochen zu einer sichtbaren Verbesserung führen.

Ästhetisch hilfreich sind auch tönende Cremes oder leichte Strumpfhosen, die Besenreiser geschickt kaschieren. Sie bieten keine medizinische Wirkung, machen das Auftreten aber weniger auffällig – ideal für den Alltag oder warme Jahreszeiten.

Wichtig ist: Bei stärkeren Beschwerden, wie Schweregefühl, Schwellungen oder schmerzhaften Veränderungen, sollte man einen Arzt konsultieren. Doch bei leichten Formen reichen oft schon sanfte, alltagstaugliche Massnahmen, um sich wohler in der eigenen Haut zu fühlen.

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