Was tun bei einem „Glutenunfall“?
Wer empfindlich auf Gluten reagiert oder unter Zöliakie leidet, kennt das unangenehme Gefühl – man hat aus Versehen glutenhaltiges Essen zu sich genommen. Der sogenannte „Glutenunfall“ kann Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit oder Müdigkeit zur Folge haben. Doch was hilft dann am besten?
Trinken Sie ausreichend – Wasser, ungesüßten Tee oder klare Brühe unterstützen den Körper dabei, das Gluten schneller auszuspülen. Besonders empfehlenswert sind magenschonende Getränke, die gleichzeitig die Schleimhäute beruhigen. Kamille, Fenchel oder Ingwer eignen sich hervorragend dafür.
Fencheltee wirkt krampflösend und kann bei Bauchgrummeln helfen, während Ingwertee die Verdauung anregt und Übelkeit lindert. Auch Pfefferminztee kann beruhigend wirken, sollte aber bei empfindlichen Menschen mit Vorsicht genossen werden, da er manchmal die Magensäure fördert.
Wichtig ist, sich bei einem Glutenunfall nicht zu sehr zu belasten. Ruhe, eine schonende Ernährung und viel Flüssigkeit sind die besten Helfer. Vermeiden Sie in den nächsten Tagen schwer Verdauliches und konzentrieren Sie sich auf leicht verträgliche Speisen wie Kartoffeln, Reis oder gedünstetes Gemüse.
Wenn die Beschwerden stärker werden oder länger anhalten, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Doch meist genügt es, dem Körper etwas Zeit und die richtige Pflege zu geben – und in Zukunft besonders achtsam beim Einkauf und Kochen zu sein.
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