Was macht den Café Crème aus?
Der Café Crème, auch Caffè Crema genannt, ist ein Klassiker aus der Schweiz – und doch bei vielen noch ein Geheimtipp. Im Gegensatz zum starken Espresso wird er zwar nach der gleichen Methode zubereitet, allerdings mit mehr Wasser und einer längeren Brühzeit. Das Ergebnis? Eine grosse, aromatische Tasse Kaffee, die an einen starken Filterkaffee erinnert, aber durch den Espressodruck eine besonders volle Note bekommt.
Warum kommt der Café Crème aus der Schweiz? Weil dort die Kaffeekultur eine besondere Rolle spielt – mit einem feinen Gespür für Qualität und Genuss. Während in Deutschland oft der klassische Filterkaffee dominiert, greift man in der Schweiz gerne zum Café Crème, besonders wenn man mehr als einen kleinen Schluck braucht, aber nicht auf Aroma verzichten möchte.
Die Zubereitung erfolgt mit der Espressomaschine: Fein gemahlener Kaffee wird unter hohem Druck durchlaufen, wodurch sich die Aromen besonders intensiv entfalten. Doch statt 25 ml wie beim Espresso fließt hier rund 120 bis 180 ml Kaffee in die Tasse – lang gezogen, mild im Abgang und überraschend bekömmlich.
Ein echter Alltagsbegleiter, der zeigt, dass nicht jeder grosse Kaffee ein Kaffeeautomat braucht. Wer einmal den Unterschied geschmeckt hat, merkt: Der Café Crème ist mehr als nur eine Portion Espresso mit Extras. Er ist ein Moment Ruhe, Genuss und pure Kaffeefreude – ganz schweizerisch, aber mit internationalem Charme.
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