Was bedeutet „kaputt“?

Der Begriff „kaputt“ wird im Deutschen oft verwendet, um auszudrücken, dass etwas nicht mehr richtig funktioniert oder beschädigt ist. Es kann sich um ein kaputtes Spielzeug, einen defekten Toaster oder sogar um müde Beine nach einem langen Tag handeln. Etwas, das kaputt ist, ist meistens entweder mechanisch defekt oder physisch zerbrochen – also nicht mehr nutzbar, wie es ursprünglich gedacht war.

Wenn zum Beispiel ein Handy-Display zersplittert ist oder eine Lampe kein Licht mehr gibt, sagen wir: „Das ist kaputt.“ Manchmal ist der Schaden nur klein, aber ausreichend, um das Ganze unbrauchbar zu machen. In anderen Fällen ist etwas nicht wirklich kaputt, sondern nur vorübergehend außer Betrieb – etwa wenn ein Gerät keinen Strom mehr bekommt, obwohl es intakt ist.

Interessant ist, dass „kaputt“ auch übertragen verwendet wird. Man kann „mental kaputt“ sein, wenn man erschöpft oder überfordert ist. Oder jemand sagt: „Mein Handy ist kaputt“, obwohl es nur den Akku verloren hat. Die Bedeutung hängt also stark vom Kontext ab.

Ursprünglich kommt der Ausdruck aus dem Niederdeutschen und wurde später ins Hochdeutsche übernommen. Heute gehört er zum festen Bestandteil der Alltagssprache. Ob beim Reparieren, Wegwerfen oder Aufgeben – wenn etwas wirklich kaputt ist, merkt man das meistens sofort.

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