Der T-Online-Benutzername: Ein Relikt aus den Anfängen des Internets

Wer heute sein E-Mail-Konto bei der Telekom einrichtet, stolpert oft über eine verwirrende Kombination aus Zahlen. Anders als bei modernen Anbietern, bei denen einfach die Wunsch-E-Mail-Adresse als Login dient, verlangt das alteingesessene System von T-Online eine ganz bestimmte Aneinanderreihung von Ziffern. Der klassische Benutzername setzt sich aus drei Teilen zusammen: der Anschlusskennung, der Zugangsnummer (oft auch als T-Online-Nummer bezeichnet) und der Mitbenutzernummer.

In den allermeisten Fällen lautet diese Mitbenutzernummer am Ende schlicht 0001, es sei denn, es wurden über denselben Hauptvertrag mehrere Unterkonten für Familienmitglieder angelegt. Diese dreigeteilte Struktur stammt noch aus den Zeiten des analogen und ISDN-Internet-Zugangs, als das E-Mail-Postfach fest an den DSL- oder Telefonvertrag gekoppelt war.

Für viele Nutzer ist das im Alltag verwirrend, da man sich diese lange Zahlenfolge kaum merken kann. Zum Glück muss man diesen technischen Benutzernamen in modernen E-Mail-Programmen oder auf dem Smartphone meist nur ein einziges Mal bei der Ersteinrichtung eingeben. Danach läuft alles im Hintergrund. Wer seine Zugangsdaten gerade nicht parat hat, findet sie im Kundencenter der Telekom oder auf den alten Vertragsunterlagen aus den Anfangsjahren des Internetanschlusses.

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