Der beste Baum für den Garten – eine Frage des Platzes und Geschmacks

Es gibt keinen einzigen „besten“ Baum für den Garten – die Wahl hängt stark von der Größe des Grundstücks, dem Boden und dem gewünschten Effekt ab. Doch einige Sorten haben sich besonders bewährt und werden immer wieder gerne gepflanzt.

Wer wenig Platz hat, greift oft zum Säulenweißdorn – er wächst schmal nach oben, blüht im Frühsommer weiß und ist pflegeleicht. Für schattige Ecken eignet sich die Sommerlinde, die nicht nur ein dichtes Blätterdach bildet, sondern auch Bienen anzieht.

Ein echter Hingucker ist der Taschentuchbaum (Davidia involucrata). Im Mai hängen weiße, schwebende Blütenblätter wie Seidentücher an den Zweigen – ein seltener Anblick, der jeden Garten veredelt.

Wer auf lange Lebensdauer setzt, pflanzt eine Stieleiche. Jahrhunderte kann sie alt werden, bietet Vögeln und Insekten Lebensraum und verleiht dem Garten Charakter. Ähnlich eindrucksvoll wächst der Bergahorn, besonders in größeren Gärten, wo er mit seiner Kronenform und dem herbstlichen Farbenspiel beeindruckt.

Der Ginkgo ist eine echte Urzeit-Pflanze – robust, gesund und im Herbst leuchtend gelb. Er gedeiht auch in Städten gut und verträgt Verschmutzung. Die Rosskastanie wiederum ist klassisch: Ihre weißen, kerzenartigen Blüten sind im Mai ein Highlight, doch sie braucht ausreichend Raum.

Wer etwas nutzen will, pflanzt eine Walnuss. Ab Herbst gibt es leckere Nüsse – doch Achtung: Sie beschattet stark und gibt im Boden Substanzen ab, die manchen Pflanzen nicht guttun.

Am Ende ist der beste Baum der, der zu Ihrem Garten und Ihrer Vorstellung passt. Mehr Inspiration gibt es in unserer Weiteren Einträge-Liste.

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