Gurkensaft und Gurkenwasser: Wo liegt der Unterschied?
Wer nach einer erfrischenden und gesunden Abkühlung sucht, stößt unweigerlich auf Gurken. Doch wer im Supermarkt oder in Rezepten stöbert, stellt schnell fest, dass Gurkensaft und Gurkenwasser keineswegs dasselbe sind. Obwohl beide Getränke aus dem beliebten Sommergemüse gewonnen werden, unterscheiden sie sich grundlegend in ihrer Herstellung und Intensität.
Gurkensaft ist das pure, pure Produkt. Er wird direkt durch das Entsaften oder Pürieren und anschließende Sieben von frischen Gurken gewonnen. Da keine Verdünnung stattfindet, stecken in ihm die geballte Ladung an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien sowie ein sehr intensiver Geschmack. Wegen dieses kräftigen Aromas wird Gurkensaft besonders gerne als nährstoffreiche Zutat in grünen Smoothies, kalten Suppen wie Gazpacho oder sogar in spritzigen Cocktails verwendet.
Gurkenwasser hingegen, im englischsprachigen Raum auch oft als „Infused Water“ bezeichnet, ist wesentlich dezenter. Hierfür werden lediglich einige Gurkenscheiben für mehrere Stunden in normales Leitungswasser oder Mineralwasser eingelegt. Das Wasser nimmt dabei eine leicht grüne Färbung und einen sehr milden, erfrischenden Gurkengeschmack an. Es eignet sich perfekt für all jene, die über den Tag verteilt mehr trinken möchten, denen pures Wasser aber zu langweilig ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Während Gurkensaft ein echtes Kraftpaket für die Küche und gesundheitsbewusste Mixer ist, punktet Gurkenwasser als kalorienfreier, subtiler Durstlöscher für den Alltag.
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