Der höchste Vertreter der Bundespolizei: Wer leitet die Behörde?

Die Bundespolizei ist ein zentraler Baustein der inneren Sicherheit in Deutschland. Doch wer steht eigentlich an der Spitze dieser mächtigen Behörde? Der höchste Vertreter und somit der Behördenleiter der Bundespolizei ist Präsident Dieter Romann. Gemeinsam mit seinen Vizepräsidenten Peter Beiderwieden und Thomas J. Plank führt er die Geschicke der Bundesbehörde vom Hauptsitz in Potsdam aus.

Die Geschichte der heutigen Bundespolizei reicht zurück bis in das Jahr 1951. Am 16. März wurde die Institution ursprünglich unter dem Namen Bundesgrenzschutz (BGS) gegründet. Über Jahrzehnte hinweg sicherten die Beamten primär die deutschen Grenzen. Im Zuge einer umfassenden Modernisierung und Anpassung an neue Sicherheitsherausforderungen erfolgte am 1. Juli 2005 schließlich die offizielle Umbenennung in Bundespolizei.

Heute ist die Bundespolizei eine moderne, hochspezialisierte Sicherheitsbehörde mit einem enormen Aufgabenspektrum, das weit über den reinen Grenzschutz hinausreicht. Dazu gehören unter anderem der Schutz von Bahnanlagen, die Luftsicherheit auf Flughäfen sowie Einsätze bei Großveranstaltungen. Um diese vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, verfügt die Behörde über einen beachtlichen Personalstamm: Rund 54.000 Bedienstete sorgen tagtäglich bundesweit für Recht und Ordnung.

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