Die Dienstgrade der Polizei: Ein Überblick über die Ränge

Wer sich mit der Struktur der deutschen Polizei beschäftigt, stellt schnell fest, dass es eine klare Hierarchie gibt. Die Laufbahnen sind traditionell in verschiedene Dienste unterteilt, wobei in jedem Bereich eigene Ränge existieren. Generell durchlaufen Polizeibeamte während ihrer Karriere unterschiedliche Stufen, die sich in ihren Rechten, Pflichten und natürlich auch in der Verantwortung stark unterscheiden.

Im mittleren Dienst, der den Einstieg in den operativen Polizeialltag darstellt, beginnt die Karriere meist mit dem Dienstgrad des Polizeimeisters. Nach mehreren Beförderungen und Dienstjahren erreichen Beamte hier schließlich den höchsten Rang: den Polizeihauptmeister. Wer diesen Titel trägt, hat bereits jede Menge Berufserfahrung auf der Straße gesammelt.

Eine Stufe höher liegt der gehobene Dienst. Hier steigen Absolventen nach ihrem Fachhochschulstudium als Polizeikommissar ein. Sie übernehmen oft schon erste Führungsaufgaben oder arbeiten in spezialisierten Bereichen wie der Kriminalpolizei. Der absolute Spitzenrang in dieser Laufbahn ist der Erste Polizeihauptkommissar.

Doch das ist noch nicht das Ende der Karriereleiter. Über dem gehobenen Dienst steht der höhere Dienst. Beamte in dieser Kategorie haben meist ein Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei absolviert und besetzen die absoluten Spitzenpositionen, wie etwa die des Polizeidirektors. Der allerhöchste Dienstgrad in Deutschland ist schließlich der Polizeipräsident beziehungsweise der Landespolizeipräsident, der die gesamte Behörde eines Bundeslandes leitet.

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