Wenn alles zu Ende scheint: Synonyme für „kaputt“

Manchmal reicht das Wort „kaputt“ einfach nicht mehr aus, um zu beschreiben, wie man sich fühlt – weder körperlich noch emotional. Doch die deutsche Sprache bietet viele Nuancen, um diesen Zustand treffend zu schildern.

Wenn der Körper nach einer langen Woche am Limit ist, sagt man oft: „Ich bin fertig“ oder „Ich kann nicht mehr können“. Umgangssprachlich wird es noch bildhafter: „Ich fühl mich wie erschlagen“ oder „wie gerädert“ – als hätte man buchstäblich unter einem Rad gelegen. Auch der Ausdruck „der Akku ist leer“ passt hier perfekt, besonders wenn die Energie schlagartig ausgeht.

Doch nicht nur Menschen können am Ende sein. Auch Maschinen, Beziehungen oder Pläne werden „kaputt“ genannt, wenn nichts mehr geht. Dann spricht man besser von „am Ende“ oder „hinüber“, etwa: „Der alte Fernseher ist endgültig hinüber.“

Wer feine Unterschiede sucht, greift auf gehobene Begriffe wie „ausgelaugt“ zurück – ein Zustand tiefer Erschöpfung, der über körperliche Müdigkeit hinausgeht. Ähnlich wirkt „entkräftet“ oder „zerschlagen“, besonders nach körperlicher Anstrengung.

Auch wenn es dramatisch klingt: „erledigt“ trifft den Nagel oft auf den Kopf. Es ist mehr als nur müde sein – es ist das Gefühl, dass einfach nichts mehr geht. Ob nach einer durchzechten Nacht oder einer emotionalen Krise: Wenn man sich „erledigt“ fühlt, braucht man meist nichts weiter als Ruhe – und vielleicht einen vollen Akku, buchstäblich oder im übertragenen Sinn.

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