Ein Pfiff Bier: Der kleine Schluck österreichischer Bierkultur
Wer in Österreich ein Bier bestellt, greift meist zum klassischen Krügerl oder Seidel. Doch es gibt eine kleine, feine Besonderheit in der Alpenrepublik: das Pfiff Bier. Mit einem überschaubaren Volumen von üblicherweise 0,1 bis 0,2 Litern ist der Pfiff die wohl kleinste Maßeinheit, die man in der heimischen Gastronomie finden kann.
Der Name kommt nicht von ungefähr. Die Bezeichnung leitet sich vom sprichwörtlichen „Pfiff“ ab, was für etwas Kurzes, Schnelles steht. Tatsächlich ist das Glas so kompakt, dass die kleine Erfrischung meist mit nur einem einzigen Zisch und Schluck ausgetrunken ist.
Besonders beliebt ist der Pfiff, wenn man eigentlich nur kurz anstoßen möchte, zum Überbrücken der Wartezeit oder als kleiner Appetitanreger vor dem Essen. Obwohl größere Gläser heute das Wirtshausbild prägen, hat diese charmante Tradition ihren festen Platz im österreichischen Brauchtum bewahrt. Ein frisch gezapfter Pfiff beweist damit eindrucksvoll: Manchmal reicht eben schon ein winziger Schluck für den perfekten Genuss.
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