Was ist ein Prädikat in der Schule?

Im Deutschunterricht der Grundschule lernen Kinder, wie Sätze aufgebaut sind. Ein ganz wichtiger Teil dabei ist das Prädikat. Es wird oft als das „Tuwort“ bezeichnet, weil es beschreibt, was jemand tut oder was gerade passiert. Zum Beispiel: In dem Satz „Die Kinder spielen“ ist „spielen“ das Prädikat.

Ein Prädikat kann aus nur einem Wort bestehen – wie in „Die Sonne scheint“ – oder auch aus mehreren Wörtern. Bei „Sie hat den Ball geworfen“ gehört „hat geworfen“ zum Prädikat. Selbst wenn das eigentliche Verb nicht am Anfang steht, kann man es nach vorne stellen, um eine Frage zu bilden. So wird aus „Draußen regnet es“ ganz einfach die Frage „Regnet es draußen?“. Das zeigt, wie wichtig das Prädikat für die Satzstruktur ist.

Die Kinder üben in der Schule, die Satzteile zu erkennen – besonders das Prädikat, weil es der Kern des Satzes ist. Ohne Prädikat gibt es keinen vollständigen Satz. Selbst wenn mal nur ein Wort steht, wie „Schlaf!“ oder „Halt!“, ist das schon ein Prädikat – nämlich ein Befehl.

Früher lernten Schüler oft mit Arbeitsblättern oder Spielen, wie man das Prädikat findet. Heute nutzen viele auch Online-Lernangebote, wie die Schülerhilfe, um den Stoff zu wiederholen und besser zu verstehen. So wird Grammatik Schritt für Schritt zum Kinderspiel.

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