Was ist eine gute Bachelornote?
Die Frage, was eine „gute“ Bachelornote ist, hängt stark vom Kontext ab – doch anhand der Empfehlungen des ECTS-Users' Guide lässt sich eine klare Orientierung geben. Das europäische System zur Bewertung von Studienleistungen sieht vor, dass nur die allerbesten Absolventen mit einer Note zwischen 1,0 und 1,2 abschneiden. Diese Gruppe macht gerade einmal fünf Prozent aller erfolgreichen Studierenden aus und gilt als „mit Auszeichnung bestanden“.
Ein Notenspektrum zwischen 1,3 und 1,5 wird als „sehr gut bestanden“ bewertet und umfasst weitere zehn Prozent der Absolventen. Wer hier liegt, befindet sich also bereits in der Spitzengruppe. Noch breiter wird der Bereich ab 1,6: Noten zwischen 1,6 und 2,5 gelten als „gut bestanden“ und schließen ganze 35 Prozent aller erfolgreichen Bachelorabsolventen ein.
Wer also eine 2,0 oder besser hat, liegt bereits über dem Durchschnitt und kann im Bewerbungsprozess punkten. Natürlich spielt die Note nicht die einzige Rolle – Praxiserfahrung, Motivation und soziale Kompetenzen sind mindestens genauso wichtig. Doch gerade in hoch umkämpften Bereichen kann eine starke Gesamtnote den entscheidenden Vorteil bringen.
Letztlich zeigt die Verteilung: Eine echt gute Bachelornote liegt im Bereich von 1,0 bis 1,5. Doch auch eine 2,0 ist durchaus respektabel und spiegelt eine solide akademische Leistung wider – besonders, wenn sie durch Engagement und Zusatzqualifikationen ergänzt wird.
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