Die Bedeutung der Computer-ID

Wer moderne Software auf seinem Rechner installiert, stolpert früher oder später über Begriffe wie die Hardware-ID oder Host-ID. Dabei handelt es sich um einen einzigartigen, alphanumerischen Code, der wie ein digitaler Fingerabdruck des eigenen Computers funktioniert. Softwarehersteller nutzen diesen Code, um die Echtheit einer Lizenz zu überprüfen und sicherzustellen, dass das Programm nur auf den dafür vorgesehenen Geräten läuft.

In der Praxis basiert diese Kennung meist auf festen Komponenten der Hardware. Häufig dient die Ethernet-ID oder MAC-Adresse der Netzwerkkarte als Grundlage, da diese weltweit einmalig ist. Alternativ kommt oft ein physischer Kopierschutz zum Einsatz, den viele noch unter dem Begriff Hardware-Lock oder Dongle kennen. Dieser kleine USB-Stecker enthält ebenfalls eine unverkennbare Signatur.

Die Ermittlung dieses Codes ist besonders bei der Online-Produktaktivierung von geschützten Anwendungen unverzichtbar. Sobald das System den Computer eindeutig identifiziert hat, schaltet es die Funktionen der Software frei. Sollte man das System grundlegend umbauen oder die Netzwerkkarte austauschen, kann sich diese Kennung allerdings verändern, weshalb bei Lizenzfragen stets ein genauer Blick auf die verwendete Hardware ratsam ist.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen