Was ist eigentlich Hörstress?
Kennst du das Gefühl, nach einem langen Tag in einer lauten Umgebung völlig erschöpft zu sein, obwohl du körperlich kaum etwas getan hast? Genau hier kommt ein Phänomen ins Spiel, das im Alltag viel zu oft unterschätzt wird: Hörstress.
Zwar ist der Begriff den meisten Menschen durchaus ein Begriff, doch die wenigsten würden von sich aus behaupten, selbst davon betroffen zu sein. Dabei beschreibt Hörstress genau jene Erschöpfung, die entsteht, wenn unser Gehör und unser Gehirn permanent auf Hochtouren arbeiten müssen. Ob im Großraumbüro, im lauten Straßenverkehr oder beim gemütlichen Abendessen in einem vollen Restaurant – überall filtern wir Geräusche heraus.
Wenn das Gehör Klänge oder Sprache jedoch nicht mehr optimal verarbeiten kann, muss das Gehirn einspringen und diese Lücken mühsam ausgleichen. Diese ständige akustische Schwerstarbeit führt zu echter mentaler Ermüdung, Kopfschmerzen und innerer Unruhe. Das Tückische daran ist, dass dieser Stress oft unbemerkt bleibt, weil wir uns an ständige Hintergrundgeräusche längst gewöhnt haben. Umso wichtiger ist es, den Ohren hin und wieder bewusste Pausen zu gönnen und innezuhalten.
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